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  1. Einleitung
    2 Aktivitäten
  2. C | Lernbegleitung
    8 Aktivitäten

Orientierung für selbstgesteuertes Lernen schaffen

Die Begleitung von Lernprozessen ist zwar immer wichtig, erhält aber besondere Bedeutung, wenn wir bei der Lernorganisation auf digitale – asynchrone – Phasen und Methoden setzen. Lernbegleitung schafft Orientierung und unterstützt Studierende dabei, eigenständig und reflektiert zu lernen. Zentrale Elemente sind:

  • Rhythmisierung
    Ein sinnvoller Wechsel zwischen synchronen und asynchronen Phasen strukturiert den Lernprozess und unterstützt kontinuierliches Lernen. Besonders wichtig sind die Übergänge zwischen den Phasen. Klare Aufträge und erkennbare Bezüge helfen den Studierenden zu verstehen, wie Ergebnisse aus dem Selbststudium in gemeinsamen Lernphasen aufgegriffen und weitergeführt werden.
  • Sinnvolle Aufgabenstellungen
    Insbesondere für asynchrone Selbstlernphasen sind klare, zielführende Aufgaben entscheidend, um Lernprozesse strukturiert und motivierend zu gestalten.
  • Peer-Support
    Austausch – virtuell und real – unter Studierenden fördert Selbstorganisation und Problemlösung. Er ergänzt die Begleitung durch die Lehrperson und stärkt kollaboratives Lernen.
  • Feedback in alle Richtungen
    Formatives und summatives Feedback sowie geführte Reflexionen helfen Lernenden, ihren Lernstand einzuschätzen und Lernwege anzupassen. Auch Lehrende profitieren von Rückmeldungen, um ihr digitales didaktisches Design weiterzuentwickeln.
  • Rolle der Lehrperson
    Die Lehrperson ist nicht nur Wissensvermittler:in, sondern auch Coach, Berater:in und Moderator:in. Dabei gilt es, die Balance zwischen Begleiten und Bewerten zu wahren und die eigenen Grenzen zu kennen.

Lernbegleitung bedeutet also, Lernende aktiv zu unterstützen, Feedback und Reflexion zu ermöglichen und digitale Werkzeuge sinnvoll einzusetzen – für kognitiv nachhaltiges, selbstgesteuertes Lernen. Dabei gilt es auch, die Lernbegleitung bei der Planung einer (digitalen) Lehrveranstaltung explizit mitzudenken.