Digitale Kompetenzen sind eine wichtige Voraussetzung für die Gestaltung und Nutzung digitaler Lernangebote. Lehrende müssen digitale Werkzeuge nicht nur bedienen, sondern auch einschätzen können, wann und wie diese einen Lernprozess sinnvoll unterstützen.
Auch Studierende benötigen grundlegende digitale Fähigkeiten. Sie müssen auf Materialien zugreifen, digitale Aufgaben bearbeiten und an Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit teilnehmen können. Fehlen diese Voraussetzungen, kann dies die Lernorganisation und die Wirksamkeit der Lernaktivitäten beeinträchtigen.
Bei der Planung einer Lehrveranstaltung ist deshalb zu klären, welche Erfahrungen, Kompetenzen und technischen Möglichkeiten die Beteiligten mitbringen. Fehlende Kenntnisse können durch kurze Einführungen, klare Anleitungen und alternative Zugänge aufgefangen werden. Digitale Kompetenzen beeinflussen somit nicht nur die Auswahl der Werkzeuge, sondern die Gestaltung des gesamten Lernangebots.
Beispiel Lea
Lea möchte, dass ihre Studierenden einen Unterrichtsentwurf gemeinsam in einem digitalen Dokument kommentieren. Bevor sie das Werkzeug einsetzt, prüft sie, ob alle Studierenden damit vertraut sind. Zu Beginn stellt sie die wichtigsten Funktionen kurz vor und bietet bei Schwierigkeiten Unterstützung an.
