6. Modularisierung – digibasics
Version 1.0
Prototyp zur Erprobung

6. Modularisierung

Symbolbild Modularisierung: Ein Haus (symbolisiert ein grösseres Problem) wird in seine geometrischen Einzelteile (symbolisch für Teilprobleme) zerlegt.

Schon ist es Zeit, ein Klassenlager zu organisieren … Aber wie macht man das am besten? Am besten teilt man dieses riesige Problem in kleinere Stücke auf, um sie einfacher abarbeiten zu können. Diese kleineren Stücke könnten zum Beispiel sein: Transport, Übernachtung, Verpflegung, Aktivitäten.

Ganz ähnlich ist das in der Informatik: Grosse Programme werden in kleinere Module unterteilt. Ein Programm zur Wetterprognose kann beispielsweise grob in folgende Module aufgeteilt werden: «aktuelle Daten einlesen», «Modell berechnen», «Output generieren». Diese Module werden weiter unterteilt. Beim Einlesen der Daten muss zum Beispiel zwischen Satellitendaten verschiedener Wettersatelliten, Radardaten, Ballonsondierungen etc. unterschieden werden.

Damit diese Module funktionieren, werden Programmkonstrukte genutzt. Programmkonstrukte sind ein bisschen wie Legosteine: Es gibt nicht so viele verschiedene Steine, aber wenn man sie kombiniert, kann man völlig unterschiedliche Dinge bauen.

In diesem Kapitel lernst du die wichtigsten Programmkonstrukte kennen und setzt sie auf verschiedene Weisen ein.