Download abgeschlossen! Okay und was sagt mir das jetzt?
Downloaden, installieren, einrichten
Mit der Zeit brauchst du vermutlich weitere Software, die du dir in der Regel irgendwo herunterladen (downloaden) musst. Downloaden bedeutet, dass du ein Programm zumeist vom Internet auf dein Gerät lädst. Nach dem Download befindet sich das neue Programm oder die neue App auf deinem Gerät. Apps auf mobilen Geräten sind meist direkt einsatzbereit, wohingegen man Programme auf dem Computer meist noch installieren muss.
Kurz gesagt: Download = beschaffen, Installation = startklar machen
Tipps für den Download
Achte beim Download neuer Software darauf, dass du sie von einer vertrauenswürdigen Quelle herunterlädst, zum Beispiel direkt von
- Apple (via App Store)

- Microsoft (via Microsoft Store)

- Google Play

- offiziellen Webseite des Herstellers bekannter Software, zum Beispiel vlc.de für den VLC Media Player.
- zuverlässige und sichere Plattformen oder Downloadportale wie zum Beispiel heise.de, die Website des deutschen IT-Verlags Heise Medien.
In der Regel wirst du während des Downloadprozesses gefragt, wohin du die neue Software speichern möchtest. In der Regel landet die Datei im Download-Ordner. Es lohnt sich, hier gut aufzupassen, wo der Download gespeichert wird.
Nun hast du das Programm bei dir auf dem Computer. Du erkennst es an der Dateiendung:
- bei Windows enden solche Dateien auf .exe, also zum Beispiel «irfanview_lang_deutsch.exe» für die Bildbearbeitungssoftware IrfanView.
- bei Mac auf .dmg oder .pkg oder .app, zum Beispiel «vlc-3.0.21-intel64.dmg» für den VLC Media Player.
Falls du diese Dateiendungen nicht siehst, musst du sie erst einblenden:
- Windows-Explorer: Was du suchst, nennt sich «Dateinamenerweiterung». Wähle oben im Menüband «Ansicht» oder «Anzeigen» aus, dann «Einblenden» oder «Anzeigen» und dort «Dateinamenerweiterungen» aus.

- Mac Finder: Du suchst die Funktion «Alle Dateinamensuffixe einblenden». Oben im Reiter «Finder» wählst du «Einstellungen». Darin im Bereich «Erweitert» das Häkchen setzen bei «Alle Dateinamensuffixe einblenden».

Bei manchen Programmen bist du jetzt schon fertig und kannst das Programm sofort benutzen. Bei vielen ist ein weiterer Schritt nötig, die Installation des Programms.
Je nach Browser (siehe Kapitel E) meldet meist ein kleines Fenster, dass der Download abgeschlossen und die Software installationsbereit ist. Die Installation lässt sich dann entweder über das Dialogfeld oder manuell über einen Doppelklick auf die Datei am Speicherort starten.
Tipps für die Installation
Gerade bei kostenloser Software werden manchmal zusätzliche Komponenten oder kleine Programme heruntergeladen, die man gar nicht möchte oder die sogar schädlich sein können. Wenn man es beim Download nicht unterbinden konnte, lässt sich oft während der Installation noch entscheiden, was man nicht nutzen möchte. Meistens kannst du Häkchen setzen oder entfernen, bei Teilen, die du nicht brauchst. Häufig geben die Softwarehersteller eine Empfehlung ab, oder schreiben «unbedingt notwendig» neben die wichtigsten Komponenten, damit man nicht aus Versehen wichtige Elemente abwählt. Falls du doch mal zu wenig ausgewählt hast und dein neues Programm nicht läuft, deinstallierst du die Software komplett und startest den Installationsprozess nochmal neu.
Nach erfolgreicher Installation kannst du die Download-Datei aus dem Download-Ordner löschen. Die wird nicht mehr benötigt. Das einsatzfähige Programm liegt dann in der Regel im Ordner «Programme» (Standardeinstellung bei Mac und Windows).
Oft wird nach der Installation automatisch auf dem Desktop eine Verknüpfung zum neuen Programm erstellt. Diese kannst du nutzen, musst du aber nicht.
Verknüpfung bzw. Alias erstellen
Auf Smartphones
Auch auf dem iPhone oder Android-Smartphone kann man bestimmte Apps oder Webseiten direkt vom Startbildschirm (Home Screen) aus starten. Beispielsweise kann man sich die Webseite eines Mailanbieters auf dem Startbildschirm packen, wenn es keine App gibt. Oder den Link zur Webseite der Lernplattform, die man ständig braucht. Oder die Adresse eines Videos, das man gerade zwölf Mal am Tag anschauen möchte oder muss.
Dazu erstellt man eine Verknüpfung, die aussieht, als hätte man sich gerade eine App heruntergeladen. Es ist aber schlicht der Link zu einer Webseite deiner Wahl.
- Apple zeigt wie das geht in der Anleitung Lesezeichen für eine Website auf dem iPhone hinzufügen (anhand des Browsers Safari).
- Für Android-Smartphone gibt es die Anleitung Verknüpfungen zu Websites in Chrome erstellen (anhand des Browsers Google Chrome).
Das Wichtigste in Kürze:
- Viele Programme benötigen zwei Schritte, bis man sie benutzen kann: den Download und anschliessend die Installation.
- Download bedeutet, dass man sich das Programm besorgt (z. B. aus dem Internet herunterlädt) und in der Regel auf dem Computer speichert.
- Installation bedeutet, dass man das Programm einrichtet und damit einsatzfähig macht.
- Auch auf mobilen Geräten kann man Verknüpfungen erstellen, zum Beispiel zu einer häufig genutzten Webseite.