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  1. Einleitung
    3 Aktivitäten

C3 | MakeCode

Mit Scratch hast du eine blockbasierte Sprache kennengelernt, mit denen wir digitale Anwendungen erstellen können die im Bildschirm bleiben. Doch blockbasiertes Programmieren kann mehr: Zum Abschluss dieses Moduls möchten wir dir zeigen wie du damit eine echte Hardware-Platine mit LED-Display, Sensoren und Tasten steuern kannst. In Kombination mit Bastelmaterialien lassen sich so spannende Projekte in der echten Welt umsetzen: von Alarmanlagen über Schrittzähler bis zu Musikinstrumenten.

Du kannst dir den Micro:bit entweder günstig erwerben, oder zunächst mit dem Simulator starten, wie in dieser Aktivität:

1. Öffne Makecode für Micro:bit in deinem Browser.

2. Suche dir unter Anleitungen oder Tutorials zum neuen micro:bit (V2) eine Aufgabe aus:

3. Wähle Blöcke als Option aus:

4. Folge den Anweisungen im Pop-up um den Micro:bit zu programmieren:

5. Bearbeite mehrere Tutorials – wenn du neugierig bist kannst du auch mal Python oder JavaScript als Option auswählen. So siehst du wie textbasierte Programmiersprachen aussehen.

Zum Überlegen

Was war sofort vertraut aus Scratch und was war neu?

Die Grundlogik ist dieselbe: farbige Blöcke, Drag & Drop, Events als Startpunkt. Neu ist die Hardware-Nähe: Statt Sprites zu bewegen, steuerst du LEDs, lässt auf Sensoreingaben reagieren (Schütteln, Tasten, Temperatur) und arbeitest mit einem 5×5-Display. Auch wenn der Micro:bit hier noch virtuell ist, lässt sich alles 1:1 auf eine echte Platine übertragen.

Welche Probleme aus dem Schulalltag liessen sich mit einem Micro:bit lösen?

Aktivitäten mit dem Micro:bit lässen sich sehr vielfältig und interdisziplinär integrieren. Hier sind einige Beispiele: Lärmampel für das Klassenzimmer (Mikrofon-Sensor), Temperaturanzeige für das Schulzimmer, Stoppuhr für den Sportunterricht, Zufallsgenerator für Gruppeneinteilungen, Abstimmungsgerät.

Welche DSCT-Dimensionen werden in dieser Aufgabe angeschnitten?

«Relevante digitale Lösungen anwenden» (MakeCode als neues Werkzeug), «Algorithmen und/oder Funktionen verstehen» (Programmierkonzepte in neuem Kontext), «Digitale Lösungen evaluieren» (Simulator testen) und «Domänenspezifische Probleme formulieren» (Ideen für den Schulalltag entwickeln).

Das Wichtigste in Kürze

MakeCode zeigt, dass die blockbasierte Grundidee sehr übertragbar ist. Wer Scratch kennt, findet sich auch in MakeCode schnell zurecht. Ein entscheidender Mehrwert ist die Verbindung zur physischen Welt mit dem Micro:bit. Mit Sensoren und Aktoren werden aus Programmen Lösungen für Probleme in der echten Welt.