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Informationen organisieren und präsentieren

Die Recherche ist abgeschlossen, die Informationen sind strukturiert – jetzt kommt für Simona und ihre Klasse der Moment, in dem alles zusammenläuft: Die Schüler:innen präsentieren ihre Ergebnisse.

Doch es geht Simona nicht nur darum, was gezeigt wird – sondern auch wie die Schüler:innen ihre Recherchewege reflektieren. Denn Präsentation bedeutet nicht bloss «zeigen, was man weiss», sondern ist Teil des Lernprozesses selbst.

Vielfältige Präsentationsformen – digital umgesetzt

Simona gibt den Gruppen bewusst unterschiedliche Präsentationsformate zur Auswahl, alle mit digitalen Mitteln umsetzbar:

PräsentationsformDigitale Umsetzungsmöglichkeiten
Slideshowz. B. Google Slides, PowerPoint, Canva
Digitales Posterz. B. in Canva, TaskCards oder Padlet
Lernvideoz. B. mit iMovie, Clipchamp, PowerPoint-Videoexport
Audio-Beitragz. B. Sprachnotiz, Mini-Podcast mit Soundtrap
Digitale Zeitleistez. B. mit TimelineJS oder als gestaltete PDF/Slideshow

Simona gibt ein Raster mit Kriterien an die Hand:

  • Ist die Präsentation verständlich aufgebaut?
  • Wurde auf zentrale Inhalte fokussiert?
  • Sind Quellen genannt?
  • Wurde das Thema anschaulich umgesetzt?

Die Reflexion als Teil der Recherche

Nach jeder Präsentation führt Simona eine kurze digitale Rückschau durch – entweder über ein Formular oder ein digitales Whiteboard. Die Schüler:innen reflektieren:

  • Was lief gut während der Recherche?
  • Wo bin ich auf Probleme gestossen – und wie habe ich sie gelöst?
  • Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?

In Gruppen füllen sie dazu eine Reflexionsvorlage aus oder nehmen ein Audio-Feedback auf. Auch das Peer-Feedback wird eingeführt: Die Zuschauer:innen geben Rückmeldungen nach festen Kriterien – z. B. mit Daumen-Symbolen oder über digitale Bewertungsskalen.

Simonas Rolle als Begleiterin

Simona hält sich bei den Präsentationen bewusst im Hintergrund, beobachtet aber genau: Wer hat sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt? Wer kann erklären, wie er oder sie recherchiert hat? Welche Strategien wurden angewendet – und wo wäre noch Unterstützung nötig?

Die Reflexion hilft Simona auch, ihren Unterricht weiterzuentwickeln: Wo waren Stolpersteine im Rechercheprozess? Welche digitalen Tools haben sich bewährt? Welche Schüler:innen brauchen beim nächsten Mal mehr Begleitung?


Fazit:
Digitale Recherche endet nicht beim Produkt – sie wird durch die Präsentation erst greifbar und durch die Reflexion nachhaltig. Für Simona ist klar: Erst wenn Schüler:innen über ihre Recherchestrategien nachdenken und sich über ihr Vorgehen austauschen, wird aus digitaler Informationssuche eine echte Kompetenzentwicklung.