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Allgemeine Hinweise

Levin sitzt vor seinem Laptop. Er hat sich ein leeres Dokument geöffnet und schreibt in der Titelzeile:

«Förderung digitaler Kompetenzen durch KI-Sprachgeneratoren in der Schule»

Bevor er jedoch Inhalte schreiben kann, muss er sich einen Überblick verschaffen: Was gibt es bereits zu diesem Thema? Welche wissenschaftlichen Studien wurden veröffentlicht? Welche Theorien und Begriffe sind zentral?

Levin weiss, dass er nicht einfach wahllos drauflos googeln sollte. Digitale wissenschaftliche Recherche bedeutet mehr als das schnelle Finden von Informationen. Es geht darum, gezielt, reflektiert und systematisch nach vertrauenswürdigen und relevanten Quellen zu suchen – und diese auch kritisch zu bewerten.

Digitale Recherche: Segen und Herausforderung

Im digitalen Raum stehen ihm theoretisch Millionen von Informationen zur Verfügung – von wissenschaftlichen Fachartikeln über Konferenzpapiere bis hin zu aktuellen Blogbeiträgen oder Videos auf YouTube. Doch genau hier beginnt die Herausforderung:

  • Welche Quellen sind verlässlich?
  • Welche Informationen sind aktuell und wissenschaftlich fundiert?
  • Wie kann er in dieser Datenflut das Wesentliche erkennen?

Deshalb ist es wichtig, digitale Recherche als aktiven, mehrstufigen Prozess zu verstehen – nicht als Zufallsfund auf der ersten Seite einer Google-Suche.

Informationskompetenz – digital gedacht

Levin hat im Einführungskurs schon einmal von Informationskompetenz gehört. Jetzt wird ihm klar, was damit gemeint ist: Die Fähigkeit, gezielt nach digitalen Informationen zu suchen, diese einzuordnen, zu bewerten und verantwortungsvoll zu nutzen.

Gerade bei digitalen Quellen ist dies essenziell: Viele wissenschaftliche Arbeiten, Studien und Artikel sind nur über spezielle Datenbanken oder Bibliotheksportale zugänglich. Andere Inhalte – etwa aus Blogs, Magazinen oder Social Media – können zwar informativ sein, müssen aber besonders kritisch betrachtet werden.

Das Wichtigste in Kürze:

Digitale wissenschaftliche Recherche bedeutet…

  • systematisch zu suchen, nicht nur zu „googeln“,
  • strategisch vorzugehen, mit passenden Begriffen und Tools,
  • kritisch zu reflektieren, welche Quellen wirklich relevant und glaubwürdig sind,
  • und digital kompetent zu handeln, indem man Informationen dokumentiert, bewertet und einordnet.

Als Nächstes begleitet das Modul Levin bei seiner Recherchevorbereitung:
→ Welche Fragen muss er sich stellen, bevor er überhaupt zu suchen beginnt?