Nun probierst du eine zweite Alternative aus: eine Plattform, die dir das Prompting über ein Formular abnimmt. Wir verwenden dafür Fobizz, welche bis zu einem gewissen Nutzungsgrad sogar ohne Login funktioniert.

Auftrag
- Öffne das Promptlabor für Lehrpersonen von Fobizz.
- Wähle ein Werkzeug aus, das zu deinem Fach passt, zum Beispiel «Diskussionsimpulse» oder «Vokabelliste».
- Fülle das Formular aus und lass dir den Output generieren.
- Vergleiche mit deinem Ergebnis aus der vorherigen Aktivität: Wo warst du schneller, wo hattest du mehr Kontrolle?
Zum Überlegen
Welche Angaben verlangt das Formular und welche nicht?
Das Formular fragt genau jene Punkte ab, die auch ein guter Prompt enthalten müsste, z.B. Stufe, Umfang, Fach. Es ist damit im Grunde ein Prompt mit Leitplanken. Was es meist nicht abfragt, sind didaktische Feinheiten etwa das LUKAS-Modell oder einen bestimmten Aufgabentyp. In manchen Formularen kann man dies aber als zusätzliche Anweisung hinzufügen.
Was gewinnst du gegenüber dem freien Prompten, was verlierst du?
Du gewinnst Tempo und brauchst keine Prompt-Kenntnisse; das Formular verhindert, dass du Wichtiges vergisst. Du verlierst Gestaltungsspielraum: Was das Formular nicht abfragt, kannst du oftmals nicht steuern. Zudem bleibt verborgen, welcher Prompt tatsächlich abgeschickt wird und welches Modell antwortet.
Vergleiche mit der letzten Aktivität – welche Option würdest du für welche Situationen im Schulalltag verwenden?
Für Standardformate unter Zeitdruck ist eine Plattform oft die effizientere Wahl. Sobald du eine bestimmte didaktische Handschrift, ein ungewöhnliches Format oder engen Lehrplanbezug brauchst, lohnt sich das freie Prompten.