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  1. A | Einleitung
    3 Aktivitäten

D3 | Lernraum

Meta

  • Der virtuelle Rundgang wird dann noch angereichert…
  • Ich habe noch eine Learningsnacks-Umfrage eingebaut, aber ich denke, sie ist zu wenig ergiebig…
    Janine: Vielleicht gleichzeitig mit der ersten Frage den Satz: «Diese Auswahl ist eingeschränkt. Du tauschst dich später zu diesem Thema aus.» einfügen. Bei «Zum Überlegen» darauf Bezug nehmen.
    Thomas: Ich habe nun den ersten Satz ergänzt, und eine zusätzliche Frage eingefügt. Vielleicht könnte man später Adis Umfragentool verwenden. Wirklich ergiebig ist diese Übung nicht, aber sie bringt zumindest drei Aspekte ein…
  • Auch noch ein Abschnitt zu virtuellen Lernräumen? > http://learningspaces.ch/virtuelle-raeume/
    Janine: Fände ich spannend. Allerdings haben wir vermutlich nicht Platz, um vertieft darauf einzugehen. Ich finde bspw. die 4 Quadranten-Grafik sehr aufschlussreich…
    Thomas: Ich habe nun einen sehr gekürzten Abschnitt dazu gemacht. –> JTR: Passt sehr gut!
  • Weitere Rückmeldungen Janine:
    Bei «Raumtypen» kommen nach der SlideShow einige Fragen. Weil diese gleich vor dem Abschnitt «zum Überlegen» kömmen, ist es etwas irritierend. Vielleicht wären da Beispielbilder der 6 Raumtypen hilfreich? Oder sogar eine Zuordnungsaufgabe?
    Thomas: Ich habe die Fragen in «Zum Überlegen» integriert. Ist es jetzt zu umfangreich? Der Abschnitt zu den virutellen Lernräumen kommt nun darunter, ohne weitere Fragen. Was meinst du?
    JTR: Super, passt auch!
  • JTR: Ich habe vor dem virtuellen Rundgang eine kurze Bedienungsanleitung eingefügt + Nutzen von virtuellen Rundgängen

Der Raum, wo das Lernen stattfindet, wird gelegentlich als «der dritte Pädagoge» bezeichnet, um die Bedeutung der Lernumgebung als einen nicht unwichtigen Faktor für gelingendes Lernen zu betonen. Die Raumgestaltung kann das Lernen unterstützen oder dieses erschweren. Manche Lernende bevorzugen beispielsweise möglichst ablenkungsfreie, ruhige und nüchterne Räume, während andere Personen Räume mit Betrieb um sich herum benötigen, um in den Flow zu kommen.

Virtueller Rundgang

Die PH Zürich hat an ihrem Zweitstandort in Oerlikon experimentelle Lernräume eingerichtet. Im Rundgang unten kannst du dich virtuell durch die Räume bewegen. Mit Klick auf den Pfeil gelangst du in den nächsten Raum. Hinter dem +-Symbol verstecken sich Detailansichten und Beschreibungen einzelner Objekte. MIt gedrückter Maustaste kanst du dich im Raum in verschiedene Richtungen umschauen.

  • Was spricht dich an?
  • Was irritiert dich?
  • Welche Lernszenarien kannst du dir in diesen Räumen vorstellen?

Virtuelle Rundgänge wie der obige tragen dazu bei, dass Besucherinnen und Besucher das Raumangebot auch ohne Präsenz vor Ort erkunden und über ihre Nutzungsmöglichkeiten als Lernraum nachdenken können. Die Ausstattung und Raumfunktionen werden realistischer vermittelt als durch Fotos oder Texte und es werden verschiedene Nutzungsmöglichkeiten sichtbar. Weiter profitieren Personen mit besonderen Bedürfnissen von virtuellen Rundgängen, indem sie ihren Besuch vorbereiten und sich einen Überblick über den Campus und die Lernräume verschaffen können.

Umfrage zu deinen Lernorten

Raumtypen

Die dänische Design-Agentur von Rosan Bosch hat viele innovative Konzepte für Lernumgebungen entwickelt. Um die ganze Breite von Lernsituationen räumlich abzudecken, hat die Agentur sechs Raumtypen und ihre Gestaltungsprinzipien entwickelt, als Grundlage für die Planung und Gestaltung von vielfältigen Lernumgebungen.


Zum Überlegen

Fragen zu den Raumgestaltungsprinzipien:

  • Welche Raumgestaltungsprinzipien hast du in deiner Schulzeit angetroffen?
  • An welche erinnerst du dich gerne zurück? – Welche waren für dein Lernen eher hinderlich?
  • Welche dieser Raumgestaltungsprinzipien dominieren an deiner (Hoch-)Schule?

Fragen zu deinen Vorlieben und Gewohnheiten in Bezug auf Lernräume:

  • Wo lernst du am liebsten?
  • Wie ist dein Lernraum bei dir zu Hause eingerichtet?
  • Wo kommst du auf neue Ideen? – Was regt deine Kreativität an?
  • Wie und wo kannst du dich am besten konzentieren?
  • Wie sieht für dich der ideale Raum für eine Gruppenarbeit aus?

Physische und virtuelle Räume verbinden

Lernräume beschränken sich nicht nur auf die physische Welt. Digitale Medien eröffnen diverse Möglichkeiten für virtuelle Raumerfahrungen und schaffen Begegnungsräume über physische Grenzen hinweg.

Für die Begriffe «hybrid» und «blended» gibt es unterschiedliche Definitionen. In der Regel wird unter «hybridem Lernen» ein Setting verstanden, bei dem ein Teil der Gruppe vor Ort ist und andere Personen online zugeschaltet sind, während unter «Blended Learning» eher die Mischung von analogem und digitalem Lernen, bzw. Lernen in Präsenz und online verstanden wird. Die Unterscheidung ist jedoch nicht trennscharf. Hilfreicher ist die Unterscheidung von räumlichen (physisch – virtuell) und zeitlichen Dimensionen (synchron – asynchron):

Virtuelle Räume nutzen

Damit virtuelle Räume lernwirksam genutzt werden können, braucht es von allen Beteiligten eine hohe technische Kompetenz und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Je komplexer die digitalen Umgebungen sind, desto wichtiger wird die Orientierung über eine stringente Struktur, eine klare Navigation, eine einheitliche Gestaltung sowie einen niederschwelligen Support sowie eine präsente Moderation.

Zur Vertiefung

  1. Viele weitere virtuelle Rundgänge und Hintergrundinformationen zu Lernräumen findest du auf der Webplattform Learningspaces. Diese virtuellen Rundgänge sollen einen Austausch in Aus- und Weiterbildung über den Lernraum als dritten Pädagogen anstossen.
  2. Auf der Webplattform Learningspaces findest du zudem vertiefende Informationen zur Gestaltung und Nutzung von virtuellen Lernräumen.
  3. Eine Anleitung zum Erstellen virtueller Rundgänge wie in der Einstiegsaufgabe ist ebenfalls verfügbar.