Im Basic-Teil stand die kritische Evaluation von KI-Outputs im Zentrum. Dabei ging es darum, generierte Inhalte systematisch zu prüfen, typische Fehlformen zu erkennen und ihre Qualität anhand definierter Kriterien zu beurteilen. Diese Perspektive ist notwendig, greift jedoch zu kurz, wenn der Einsatz von KI nicht nur als technisches Produkt, sondern als Teil des eigenen Lernhandelns verstanden wird.
Der Advanced-Teil erweitert daher den Fokus: Neben der Bewertung von KI-Outputs rückt nun die eigene Nutzung von KI-Tools in den Blick. Entscheidend ist nicht nur, was KI produziert, sondern wie, wann und wofür sie im Lernprozess eingesetzt wird – und welche Wirkungen dies auf Verständnis, Aufmerksamkeit, Problemlöseprozesse und Lernstrategien hat.
Die evaluative Perspektive verschiebt sich damit von der reinen Output-Analyse hin zur Reflexion des Zusammenspiels von KI-Nutzung, Lernverhalten und Lernwirkung. Die im Basic-Teil eingeführten Kriterien dienen dabei weiterhin als Referenzrahmen, werden nun jedoch auf die Analyse des individuellen Lernprozesses verknüpft.
Ziel des Advanced-Teils ist es, den Einfluss von KI auf das eigene Lernen bewusst zu machen, förderliche von hinderlichen Nutzungsweisen zu unterscheiden und daraus begründete Anpassungen für einen reflektierten, selbstregulierten Einsatz von KI abzuleiten.