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Urhebendenrecht

Aktivität: Urhebendenrecht 

Bei der Verwendung von KI ist es wichtig, urheberrechtliche Aspekte zu beachten.

Achtung:

  • Generative KI-Tools verwenden oft urheberrechtlich geschütztes Trainingsmaterial. Das Kopieren eines auf diese Weise generierten Inhalts ohne Quellenangabe kann ein Plagiat darstellen.  
  • Urheberrechtlich geschützte Dokumente dürfen generell nicht in ein KI-Tool hochgeladen werden, wenn sie für das weitere Training des Tools verwendet werden (was bei vielen Tools der Fall ist). 

FHNW Leitfaden wissenschaftliches Schreiben und Arbeiten mit KI 

Aufgaben

1. Finde heraus, wie die rechtliche Lage bezgl. der Verwendung von Mani Matter Texten in Kapitel 2 «Wie funktioniert KI» aussieht. 

Beispielantwort

Die Rechte an den Liedtexten von Mani Matter sind aktuell geschützt (generell bis 70 Jahre nach Matters Tod, also 2042). Für deren Verwendung braucht es eine Bewilligung des Zytglogge-Verlags. 

2. Ab wann ist ein durch KI erzeugtes Produkt ein eigenes Werk, welches geschützt werden kann? 

Beispielantwort

Bei einem mit Hilfe von KI erzeugten Werk sind nur diejenigen Teile urhebendenrechtlich geschützt, welche von einem Menschen erzeugt wurden: Prompts, die Weiterverarbeitung von KI-erzeugtem Material (z.B. Umformulierung oder erneutes Prompten). Die Lage dazu befindet sich jedoch in starker Entwicklung, Präzedenzfälle in der Justiz werden hier richtungsweisend sein. (Recherchiere z.B. Reinhard Mey / Landgericht München / ChatGPT / srf)