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  1. A | Einleitung
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  2. C | Lernen mit Video
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B5 | Warum Videos kurz sein müssen – oder das Prinzip des Segmentierens

Die intrinsische kognitive Belastung ergibt sich daraus, wie anspruchsvoll ein Thema ist und wie viel Vorwissen dazu bereits vorhanden ist. Ist wenig Vorwissen vorhanden und werden die SuS mit vielen neuen Begrifflichkeiten konfrontiert, dann steigt die intrinsische kognitive Belastung.

Auch hier gibt es einige Prinzipien, die uns dabei helfen können, die intrinsische kognitive Belastung zu reduzieren.

Prinzip des Segmentierens: Menschen lernen besser mit multimedialen Inhalten, wenn sie in lernenden-gerechten Segmenten präsentiert werden.

Das Prinzip des Segmentierens erklärt auch warum mehrere kurze Videos besser fürs Lernen sind als ein langes Video. Videos sind fantastisch zum Lernen, haben aber einen grossen Nachteil gegenüber Texten: Man muss sie linear schauen. Nicht so bei Texten. Texte haben in der Regel mehrere visuelle Anker, die uns helfen, unsere Aufmerksamkeit zu lenken. Titel, Untertitel, Diagramme, ein Bild, eine Bildunterschrift, fett hervorgehobener Text, ein Kasten und viele weitere Elemente. Den Text können wir zunächst überfliegen und dann die Teile genauer lesen, die unsere Aufmerksamkeit geweckt haben.

Diese Autonomie, unsere Aufmerksamkeit selektiv zu steuern, haben wir bei Videos nicht. Was wir jedoch tun können, ist, lange Videos in kürzere Teile zu unterteilen. Idealerweise achtest du bereits bei der Planung bzw. beim Drehbuch darauf, dass die Videos möglichst kurz sind und jeweils einen aussagekräftigen Titel erhalten. Wenn dir das gelingt, hilft es den Lernenden, ihre Aufmerksamkeit zu steuern, besonders, wenn sie sich ein Themengebiet noch einmal anschauen möchten.