Sobald das Drehbuch oder das Storyboard steht, geht es an die Umsetzung. Es gibt verschiedene Vorgehensweisen, je nach Komplexität des gewählten Formats. Hier werden drei Umsetzungsarten von «einfach» zu «schwierig» kurz beschrieben:
Talking Head: One-Take-Video
Die einfachste Form der Umsetzung ist das One-Take-Video. Dabei wird die Kamera platziert und das Video inklusive Ton in einer einzigen Aufnahme ohne Unterbrechung aufgezeichnet. Die Vorteile liegen bei der kurzen Produktionszeit und der minimalen Nachbearbeitung der Videos. Die Herausforderung besteht im Timing und einer mehr oder weniger fehlerfreien Darbietung vor der Kamera. One-Takes eigenen sich vor allem für kurze Talking-Head-Videos, Screencasts oder Legevideos.
Screencast: Separate Bild- und Tonspur
Bei dieser Methode werden die Bilder und die Erzählstimme in mehreren separaten Arbeitsschritten aufgezeichnet und anschliessend in einem Videoschnittprogramm zusammengefügt. Mit dieser Methode können Erklärvideos aus verschiedenen Bild- und Tonquellen erstellt werden. Es empfiehlt sich, zuerst die Tonspur mit dem Sprechtext aufzunehmen, um ein Gefühl für die Länge des Videos zu entwickeln. Danach werden die Bilder aufgenommen und auf der Tonspur an der passenden Stelle angelegt. Herausfordernd kann die Bedienung einer mehr oder weniger komplizierten Videoschnittsoftware sein.
Schritt-für-Schritt-Tutorials
Tools wie PowerPoint verfügen über Funktionen, mit denen sich aus statischen Präsentationen bewegte und animierte Erklärvideos erstellen lassen. Diese zwei Tutorials erklären im Detail, wie man mit der Sketchnote-Technik und dem Morphen-Effekt lebendige auf der Basis von Präsentationsfolien lebendige Erklärvideos erstellen kann.
Tutorial: Sketchnote-Video in Powerpoint oder Keynote erstellen
Hier gehts zur gesamten Playlist Sketchnote-Erklärvideo erstellen mit Powerpoint
Tutorial: Screencast-Video mit Präsentationsfolien und dem Morphen-Effekt
Hier gehts zur gesamten Playlist Animiertes Erklärvideo mit Powerpoint erstellen